Das Konzept der neuen Orgel
Das musikalische Konzept der neuen Orgel wurde in einem langen Prozess sorgfältig festgelegt. Das neue Instrument wird in der Lage sein, Gottesdienste und Konzerte mit deutlich größerer Klangfülle und mehr emotionaler Tiefe zu begleiten als bisher. Sie wird zum Singen animieren und den Gemeindegesang abwechslungsreich führen. Mit ihrem Schwellwerk und dessen dynamischer Bandbreite – von zarten und sphärischen Farben bis hin zum jubelnden vollen Werk – vermag sie in idealer Weise, den Knabenchor und andere Chöre zu begleiten.
Als Soloinstrument oder zur Untermalung von Konzerten wird sie den großen Reichtum unterschiedlichster Musikrichtungen wiedergeben können. Ihren musikalischen Schwerpunkt wird die Orgel, ausgehend vom Spätbarock, in der Romantik mit Blick ins 20. Jahrhundert haben. Sie wird damit in der Orgellandschaft Bremens einzigartig sein, denn ein Instrument mit dezidiert dieser stilistischen Ausrichtung gibt es bisher in Bremen nicht.
Das Konzept der neuen Orgel
Das musikalische Konzept der neuen Orgel wurde in einem langen Prozess sorgfältig festgelegt. Das neue Instrument wird in der Lage sein, Gottesdienste und Konzerte mit deutlich größerer Klangfülle und mehr emotionaler Tiefe zu begleiten als bisher. Sie wird zum Singen animieren und den Gemeindegesang abwechslungsreich führen. Mit ihrem Schwellwerk und dessen dynamischer Bandbreite – von zarten und sphärischen Farben bis hin zum jubelnden vollen Werk – vermag sie in idealer Weise, den Knabenchor und andere Chöre zu begleiten.
Als Soloinstrument oder zur Untermalung von Konzerten wird sie den großen Reichtum unterschiedlichster Musikrichtungen wiedergeben können. Ihren musikalischen Schwerpunkt wird die Orgel, ausgehend vom Spätbarock, in der Romantik mit Blick ins 20. Jahrhundert haben. Sie wird damit in der Orgellandschaft Bremens einzigartig sein, denn ein Instrument mit dezidiert dieser stilistischen Ausrichtung gibt es bisher in Bremen nicht.
Auf einen Blick
4
Werke
42
Register
2512
Pfeifen
Wo wird das neue Instrument stehen?
Das neue Instrument wird am Standort der bisherigen Orgel aufgestellt und im Sinne einer harmonisch in den Raum eingepassten Skulptur gestaltet sein. Die vorhandene Empore wird in diesem Bereich abgetragen, um einem auf halber Höhe angeordneten Spieltisch Platz zu bieten. Auflage des Denkmalschutzes war, dass die Tiefe der neuen Orgel nicht wesentlich größer ist als bisher. Dafür wird das Instrument selbst weiter nach oben aufragen, die Gestaltung des Prospekts setzt sich organisch im Gewölbe fort und lässt die Orgel nach oben in den Raum fließen.
Wo wird das neue Instrument stehen?
Das neue Instrument wird am Standort der bisherigen Orgel aufgestellt und im Sinne einer harmonisch in den Raum eingepassten Skulptur gestaltet sein. Die vorhandene Empore wird in diesem Bereich abgetragen, um einem auf halber Höhe angeordneten Spieltisch Platz zu bieten. Auflage des Denkmalschutzes war, dass die Tiefe der neuen Orgel nicht wesentlich größer ist als bisher. Dafür wird das Instrument selbst weiter nach oben aufragen, die Gestaltung des Prospekts setzt sich organisch im Gewölbe fort und lässt die Orgel nach oben in den Raum fließen.
Was wird die neue Orgel können?
Die neue Orgel wird 42 Register (Klangfarben) besitzen, die sich auf 3 Manuale und das Pedal verteilen. Von der Registerzahl wird das neue Instrument sogar etwas kleiner sein als das bisherige, dafür ist es wesentlich vielseitiger. Der Spieltisch befindet sich etwa 1,80 m über dem Boden, so dass der Organist einerseits ungestört spielen kann, aber dennoch gute Kommunikation und Sichtbarkeit zu den Zuhörern gewährleistet ist. Dieser Aspekt ist in der Vermittlung von geistlicher Musik und ihren Inhalten heute von unschätzbarem Wert. Die insgesamt 2512 Orgelpfeifen verteilen sich auf das mittig angelegte Hauptwerk und das darüber befindliche Schwellwerk, die Pfeifen des Pedals stehen rundherum bzw. hinter dem Hauptwerk. Es wird nicht nur einen sichtbaren Prospekt (Schauseite) nach vorn geben, sondern auch seitlich zur Empore hin, damit das Instrument dort gut hörbar ist. Das bewährt sich, wenn ein dort stehender Chor begleitet wird. Die Vielfalt der Klangfarben vor allem im Bereich der Grundstimmen wird sehr viel höher sein als bei der alten Orgel. Viele dieser Klänge hat man noch nie in Unser Lieben Frauen gehört!
Was wird die neue Orgel können?
Die neue Orgel wird 42 Register (Klangfarben) besitzen, die sich auf 3 Manuale und das Pedal verteilen. Von der Registerzahl wird das neue Instrument sogar etwas kleiner sein als das bisherige, dafür ist es wesentlich vielseitiger. Der Spieltisch befindet sich etwa 1,80 m über dem Boden, so dass der Organist einerseits ungestört spielen kann, aber dennoch gute Kommunikation und Sichtbarkeit zu den Zuhörern gewährleistet ist. Dieser Aspekt ist in der Vermittlung von geistlicher Musik und ihren Inhalten heute von unschätzbarem Wert. Die insgesamt 2512 Orgelpfeifen verteilen sich auf das mittig angelegte Hauptwerk und das darüber befindliche Schwellwerk, die Pfeifen des Pedals stehen rundherum bzw. hinter dem Hauptwerk. Es wird nicht nur einen sichtbaren Prospekt (Schauseite) nach vorn geben, sondern auch seitlich zur Empore hin, damit das Instrument dort gut hörbar ist. Das bewährt sich, wenn ein dort stehender Chor begleitet wird. Die Vielfalt der Klangfarben vor allem im Bereich der Grundstimmen wird sehr viel höher sein als bei der alten Orgel. Viele dieser Klänge hat man noch nie in Unser Lieben Frauen gehört!
Disposition
Die Disposition ist der klangliche Bauplan einer Orgel. Die Zahl hinter dem Registernamen gibt die Pfeifenlänge in Fuß und damit die Tonlage an: Ein 8′-Register klingt in normaler Höhe. Größere Fußzahlen klingen tiefer, kleinere höher.
Unsere neue Orgel erhält zudem Transmissionen (Transm.), bei denen Register aus den Manualen auch im Pedal genutzt werden können, was die Klangvielfalt erweitert
I. Hauptwerk C – c4
- Bourdon 16”
- Principal 8′
- Hohlflöte 8′
- Viola da Gamba 8′
- Octave 4′
- Quinte 2 2⁄3‘
- Octave 2′
- Mixtur IV 1 1⁄3‘
II. Solo C – c4
- Gedackt 8′
- Quintatön 8’
- Rohrflöte 4′
- Cornet V 8′
- Trompete 8′
- Cromorne 8′
III. Schwellwerk C – c4
- Violone 16′
- Geigenprincipal 8′
- Flûte harmonique 8′
- Bordunalflöte 8′
- Gambe 8′
- Aeoline 8′
- Schwebung 8′
- Fugara 4′
- Traversflöte 4′
- Nasard 2 2⁄3‘
- Octavin 2′
- Tierce 1 3⁄5‘
- Plein jeu IV-V 2 2⁄3‘
- Trompette 8′
- Oboe 8′
- Voix humaine 8′
IV. Pedal C – g1
- Sanftbass 32′ (Transm.)
- Principal 16′
- Salicetbass 16′ (Transm.)
- Subbass 16′
- Zartbass 16′ (Transm.)
- Octavbass 8′
- Cello 8′ (Transm.)
- Gedacktbass 8′ (Transm.)
- Choralbass 4′
- Hintersatz IV 2 2⁄3‘
- Posaune 16′
- Trompete 8′
Effekte und Traktur
- Cymbelstern
- Tremulant Hauptwerk & Solo
- Tremulant Schwellwerk
- Mechanische Spieltraktur
- Elektrische Registertraktur
Spielhilfen
- Normalkoppeln: II/I, III/I, III/II, I/P, II/P, III/P
- Suboktavkoppeln: III/I, III/II, III/III
- Superoktavkoppeln: III/I, III/II, III/III, III/P
- Setzeranlage mit 100.000 Kombinationen