Eine kurze Geschichte des Orgelbaus

Der Orgelbau zählt zu den ältesten und anspruchsvollsten Disziplinen im Instrumentenhandwerk. Seine Geschichte reicht bis in die Antike zurück – damals waren die Orgeln noch so klein, dass man sie in einer Hand halten konnte. Die Römer setzten Orgeln in ihren Arenen ein und ab dem 14. Jahrhundert entwickelte sich die Orgel zu einem zentralen Instrument der Kirchenmusik. Es entstanden immer größere und technisch ausgereiftere Instrumente, deren Bedeutung im Barock ihren Höhepunkt fand.

Eine kurze Geschichte des Orgelbaus

Der Orgelbau zählt zu den ältesten und anspruchsvollsten Disziplinen im Instrumentenhandwerk. Seine Geschichte reicht bis in die Antike zurück – damals waren die Orgeln noch so klein, dass man sie in einer Hand halten konnte. Die Römer setzten Orgeln in ihren Arenen ein und ab dem 14. Jahrhundert entwickelte sich die Orgel zu einem zentralen Instrument der Kirchenmusik. Es entstanden immer größere und technisch ausgereiftere Instrumente, deren Bedeutung im Barock ihren Höhepunkt fand.

Wie eine Orgel entsteht

Eines hat sich bis heute nicht verändert: Der Orgelbau vereint handwerkliche Präzision, ingenieurtechnisches Wissen, künstlerische Gestaltung und musikalisches Verständnis.

Da jede Orgel ein Unikat ist, abgestimmt auf Architektur, Akustik des Raumes und die musikalischen Anforderungen, steht am Anfang die genaue Planung. Auch die Materialien sind entscheidend: Das Holz, das für den Bau verwendet wird, muss lange abgelagert sein, damit es sich nicht mehr verzieht – schon Millimeter würden den späteren Klang beeinflussen. Die metallenen Pfeifen werden aus einer Zinn-Blei-Legierung gefertigt, deren Zusammensetzung über den Klang eines Registers entscheidet. Egal ob eine Pfeife fünf Meter oder nur wenige Millimeter hoch ist, jede wird von Hand hergestellt.

Es muss sichergestellt werden, dass der Wind, der das Instrument durchströmt, in der richtigen Dosierung an jeder Pfeife ankommt – ganz gleich, ob nur ein Register klingen soll oder alle Register gezogen sind. Die Spieltraktur, also die Verbindung zwischen Taste und Pfeife, besteht aus feinen Holzleisten, überwindet viele Meter im Instrument und muss dennoch so leichtgängig sein, dass schnelle Läufe und Triller spielbar bleiben. Kombiniert wird diese über Jahrhunderte bewährte Bautechnik mit modernen technischen Möglichkeiten: Heute liefern Motoren den Wind, sodass keine Menschen mehr die Bälge unter Körpereinsatz mit Luft füllen müssen, und zusätzlich kommt Elektrotechnik zum Einsatz. Elektrifizierte Registerzüge ermöglichen das Einspeichern von Klangkombinationen, sodass die spielende Person während eines Konzertes mit einem Knopfdruck zwischen verschiedenen Klangfarben wechseln und neue musikalische Eindrücke erzeugen kann.

In der Werkstatt wird das gesamte Instrument gebaut, zusammengesetzt und erst wenn alles funktioniert, komplett abgebaut, um anschließend an seinen Bestimmungsort transportiert zu werden. Vor Ort wird die Orgel wieder aufgebaut und intoniert – durch feinste Anpassungen an jeder einzelnen Pfeife wird der Klang perfektioniert und an die Akustik des Raumes angepasst.

Dann, nach tausenden Stunden Arbeit, ist das neue Instrument fertig und kann unseren Kirchraum mit Klang erfüllen.

Wie eine Orgel entsteht

Eines hat sich bis heute nicht verändert: Der Orgelbau vereint handwerkliche Präzision, ingenieurtechnisches Wissen, künstlerische Gestaltung und musikalisches Verständnis.

Da jede Orgel ein Unikat ist, abgestimmt auf Architektur, Akustik des Raumes und die musikalischen Anforderungen, steht am Anfang die genaue Planung. Auch die Materialien sind entscheidend: Das Holz, das für den Bau verwendet wird, muss lange abgelagert sein, damit es sich nicht mehr verzieht – schon Millimeter würden den späteren Klang beeinflussen. Die metallenen Pfeifen werden aus einer Zinn-Blei-Legierung gefertigt, deren Zusammensetzung über den Klang eines Registers entscheidet. Egal ob eine Pfeife fünf Meter oder nur wenige Millimeter hoch ist, jede wird von Hand hergestellt.

Es muss sichergestellt werden, dass der Wind, der das Instrument durchströmt, in der richtigen Dosierung an jeder Pfeife ankommt – ganz gleich, ob nur ein Register klingen soll oder alle Register gezogen sind. Die Spieltraktur, also die Verbindung zwischen Taste und Pfeife, besteht aus feinen Holzleisten, überwindet viele Meter im Instrument und muss dennoch so leichtgängig sein, dass schnelle Läufe und Triller spielbar bleiben. Kombiniert wird diese über Jahrhunderte bewährte Bautechnik mit modernen technischen Möglichkeiten: Heute liefern Motoren den Wind, sodass keine Menschen mehr die Bälge unter Körpereinsatz mit Luft füllen müssen, und zusätzlich kommt Elektrotechnik zum Einsatz. Elektrifizierte Registerzüge ermöglichen das Einspeichern von Klangkombinationen, sodass die spielende Person während eines Konzertes mit einem Knopfdruck zwischen verschiedenen Klangfarben wechseln und neue musikalische Eindrücke erzeugen kann.

In der Werkstatt wird das gesamte Instrument gebaut, zusammengesetzt und erst wenn alles funktioniert, komplett abgebaut, um anschließend an seinen Bestimmungsort transportiert zu werden. Vor Ort wird die Orgel wieder aufgebaut und intoniert – durch feinste Anpassungen an jeder einzelnen Pfeife wird der Klang perfektioniert und an die Akustik des Raumes angepasst.

Dann, nach tausenden Stunden Arbeit, ist das neue Instrument fertig und kann unseren Kirchraum mit Klang erfüllen.

Wir sind sehr glücklich darüber, dass wir für unser Orgelprojekt einen der renommiertesten Orgelbauer weltweit gewinnen konnten: die Orgelbaufirma Klais aus Bonn. Das Familienunternehmen baut unter der Leitung von Philipp C. A. Klais in vierter Generation Orgeln. In der über 140-jährigen Firmengeschichte sind Instrumente für die bedeutendsten Konzertsäle und Kirchen der Welt entstanden.

Und nun bei uns, in Unser Lieben Frauen im Herzen Bremens.

„Eine Orgel bewegt die Menschen dann, wenn sie ihre Sprache spricht. Das ist die eigentliche Herausforderung. Genauso wie jeder Mensch durch sein soziales, kulturelles und geografisches Umfeld maßgeblich geprägt wird, so schauen wir sehr genau auf das Umfeld einer geplanten Orgel und lassen es in der Klais-Orgel – wo immer sie auch auf der Welt steht – widerklingen. Das beginnt bei der Konzeption, der architektonischen Gestalt und setzt sich in der Disposition und Intonation fort. Dann wird eine Orgel unverwechselbar und kann das Innerste der Menschen erreichen, für die wir sie gebaut haben – natürlich verbunden mit einem gewissen Schuss rheinischer Lebensfreude.“

Philipp C. A. Klais

„Eine Orgel bewegt die Menschen dann, wenn sie ihre Sprache spricht. Das ist die eigentliche Herausforderung. Genauso wie jeder Mensch durch sein soziales, kulturelles und geografisches Umfeld maßgeblich geprägt wird, so schauen wir sehr genau auf das Umfeld einer geplanten Orgel und lassen es in der Klais-Orgel – wo immer sie auch auf der Welt steht – widerklingen. Das beginnt bei der Konzeption, der architektonischen Gestalt und setzt sich in der Disposition und Intonation fort. Dann wird eine Orgel unverwechselbar und kann das Innerste der Menschen erreichen, für die wir sie gebaut haben – natürlich verbunden mit einem gewissen Schuss rheinischer Lebensfreude.“

Philipp C. A. Klais

Über Klais

1882 gründete Johannes Klais seine eigene Orgelbauwerkstatt – in einer Zeit, in der noch Kutschen das Straßenbild prägten und Komponisten wie Franz Liszt und César Franck zu den herausragenden Orgelvirtuosen ihrer Epoche zählten. Während seiner Lehrjahre im In- und Ausland lernte Johannes Klais auch Aristide Cavaillé-Coll und dessen besondere Instrumente kennen und schätzen. Vor diesem Hintergrund vertrat er in der eigenen Werkstatt ein anderes Mensurenkonzept als das hierzulande weit verbreitete nach Töpfer.

Der Sohn von Johannes -Hans Klais- richtete sogar ein eigenes akustisches Forschungslaboratorium ein, das eng mit der Universität Bonn zusammenarbeitete – eine Verbindung, die Hans Klais für den Orgelbau als sehr wichtig erachtete und die bis heute Bestand hat.

Auch unter der aktuellen Leitung von Philipp C. A. Klais seit 1995 hat Innovation in der Werkstatt Tradition. Für ihn bleibt die eigene Fertigungstiefe – wie schon von seinem Urgroßvater begonnen – die Voraussetzung für hochwertigen und innovativen Orgelbau.

Das Motto „Bewegung zwischen Zeit und Raum“ charakterisiert das Wirkungsgefüge, das für Philipp C. A. Klais maßgeblich ist: Aus der Dynamik von Zeit und Raum – wozu auch das kulturelle, soziale und geografische Umfeld der Orgel gehört – wird eine künstlerische Reflexion in Gang gesetzt, die in einer Vision mündet, wie das neue Instrument beschaffen sein soll: Einzigartig und authentisch für seine Bestimmung und seinen Ort.

Geschäftsleitung und Orgelbauerkollegen können sich rühmen, dass Klais-Orgeln heute zur Weltspitze gehören. Orgeln der Manufaktur finden sich in vielen bedeutenden Kirchen und Konzertsälen auf der ganzen Welt: Im Dom zu Köln ebenso wie im National Grand Theatre in Peking, in der Hamburger Elbphilharmonie ebenso wie in der St. Peter’s Church in New York City, in der Sankt-Hedwigs-Kathedrale in Berlin ebenso wie im Konzertsaal in Buenos Aires.

Vier Generationen Klais haben mit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weltweit sichtbare und hörbare Spuren hinterlassen – und es werden mit jedem Orgelprojekt mehr. Dankbar ist man dafür, dass nach über 140-jähriger Firmengeschichte weiterhin Instrumente dieser Manufaktur nachgefragt werden, die Menschen auf der ganzen Welt bewegen. Ziel ist es stets, Orgeln höchster klanglicher, handwerklicher und ästhetischer Qualität zu bauen, die nicht nur den Kopf der Zuhörerinnen und Zuhörer erreichen, sondern auch ihr Herz berühren. Orgelbau ist und bleibt ein kreatives Handwerk in der Auseinandersetzung mit der Tradition.

Über Klais

1882 gründete Johannes Klais seine eigene Orgelbauwerkstatt – in einer Zeit, in der noch Kutschen das Straßenbild prägten und Komponisten wie Franz Liszt und César Franck zu den herausragenden Orgelvirtuosen ihrer Epoche zählten. Während seiner Lehrjahre im In- und Ausland lernte Johannes Klais auch Aristide Cavaillé-Coll und dessen besondere Instrumente kennen und schätzen. Vor diesem Hintergrund vertrat er in der eigenen Werkstatt ein anderes Mensurenkonzept als das hierzulande weit verbreitete nach Töpfer.

Der Sohn von Johannes-Hans Klais richtete sogar ein eigenes akustisches Forschungslaboratorium ein, das eng mit der Universität Bonn zusammenarbeitete – eine Verbindung, die Hans Klais für den Orgelbau als sehr wichtig erachtete und die bis heute Bestand hat.

Auch unter der aktuellen Leitung von Philipp C. A. Klais seit 1995 hat in der Werkstatt Innovation Tradition. Für ihn bleibt die eigene Fertigungstiefe – wie schon von seinem Urgroßvater begonnen – die Voraussetzung für hochwertigen und innovativen Orgelbau.

Das Motto „Bewegung zwischen Zeit und Raum“ charakterisiert das Wirkungsgefüge, das für Philipp C. A. Klais maßgeblich ist: Aus der Dynamik von Zeit und Raum – wozu auch das kulturelle, soziale und geografische Umfeld der Orgel gehört – wird eine künstlerische Reflexion in Gang gesetzt, die in einer Vision mündet, wie das neue Instrument beschaffen sein soll: Einzigartig und authentisch für seine Bestimmung und seinen Ort.

Geschäftsleitung und Orgelbauerkollegen können sich rühmen, dass Klais-Orgeln heute zur Weltspitze gehören. Orgeln der Manufaktur finden sich in vielen bedeutenden Kirchen und Konzertsälen auf der ganzen Welt: Im Dom zu Köln ebenso wie im National Grand Theatre in Peking, in der Hamburger Elbphilharmonie ebenso wie in der St. Peter’s Church in New York City, in der Sankt-Hedwigs-Kathedrale in Berlin ebenso wie im Konzertsaal in Buenos Aires.

Vier Generationen Klais haben mit ihren Mitarbeitern weltweit sichtbare und hörbare Spuren hinterlassen – und es werden mit jedem Orgelprojekt mehr. Dankbar ist man dafür, dass nach über 140-jähriger Firmengeschichte weiterhin Instrumente dieser Manufaktur nachgefragt werden, die Menschen auf der ganzen Welt bewegen. Ziel ist es stets, Orgeln höchster klanglicher, handwerklicher und ästhetischer Qualität zu bauen, die nicht nur den Kopf der Zuhörer erreichen, sondern auch ihr Herz berühren. Orgelbau ist und bleibt ein kreatives Handwerk in der Auseinandersetzung mit der Tradition.

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